TV-EDU089 Studienberatung Medizin studieren - studieren-medizin.de

Wege zum Studium von Human-, Zahn- und Tiermedizin

Humanmediziner werden – davon träumen in Deutschland jedes Jahr mehr als 42.000 Bewerber, doch nur für rund 12.400 wird dieser Traum Wirklichkeit. Um eine Chance auf einen der knappen Plätze zu haben, muss man bei der Bewerbung strategisch vorgehen. Entscheidend für eine Zulassung zum Medizinstudium ist der Notendurchschnitt des Abiturzeugnisses.  Mehr Infos zum Medizinstudium

Eine persönliche Beratung wie man einen Studienplatz in Medizin erhält gibt es bei den Studienberatern und Experten vom EDU-Institut

Studienplätze in Medizin

20% der Studienplätze werden an die notenbesten Bewerber vergeben. Im letzten Wintersemester lag der Wert zwischen 1,0 und 1,2, je nach Bundesland, in dem man das Abi gemacht hat.
60% ihrer Studienplätze dürfen die Unis in dem so genannten Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) selbst vergeben. Hier spielt der Abischnitt zwar die größte Rolle, aber die Unis dürfen selber weitere Auswahlkriterien festlegen. Dies können beispielsweise Tests sein, wie etwa der Test für medizinische Studiengänge (TMS) oder der Hamburger Naturwissenschaftstest (HAM-Nat). Manche berücksichtigen eine passende Berufsausbildung, andere wiederum führen Auswahlgespräche durch.
Wer also nicht zu den Abiturbesten seines Bundeslandes gehört, trotzdem aber mit einem Schnitt im Einserbereich liegt, muss sich deshalb genau überlegen, wo er sich bewirbt. Denn man darf nur 6 Universitäten in die engere Auswahl nehmen. Infos zu den einzelnen Auswahlkriterien gibt es unter www.hochschulstart.de.
20% der Studienplätze werde nach der Wartezeit vergeben. Jedes halbe Jahr, in dem man nach dem Abitur nicht in Deutschland an einer Hochschule eingeschrieben war, zählt als Wartesemester. Was man sonst in der Zeit macht, spielt keine Rolle. Aber wie lange muss man warten? Das kann niemand vorhersagen. Bei Humanmedizin musste man zum Wintersemester 2011 eine Wartezeit von mindestens 6 Jahren vorweisen.

8 Alternativen für ein Medizinstudium im Ausland

Alternative 1: Medizinstudium in Holland

Hier werden die Plätze durch ein notenunabhängiges Losverfahren verteilt. Man muss aber bestimmte Abiturfächer belegt haben.

Alternative 2: Medizinstudium in Belgien

In Belgien entscheidet ein Zulassungstest über die Aufnahme. Bio, Physik und Chemie werden getestet. Den Test kann man beliebig oft wiederholen.

Alternative 3: Medizinstudium in Österreich

Hier entscheidet ebenfalls ein Zulassungstest. Dieser ähnelt dem TMS für die Unis in Baden-Württemberg.

Alternative 4: Medizinstudium in der Schweiz

Eine Zulassung ist leider nur möglich, wenn man schon einen Platz in Deutschland hat.

Alternative 5: Medizinstudium in England

Ein Zulassungstest ist nötig. Dieser heißt BMAT oder UK-Cat. Auch Einzelnoten im Abitur sind entscheidend.

Alternative 6: Medizinstudium in Ungarn

Ein komplett deutschsprachiges Medizinstudium ist möglich. Über die Zulassung entscheiden die Unis selbst anhand von Einzelnoten in bestimmten Fächern. Leider gibt es Studiengebühren von mehr als 10.000 Euro pro Jahr.

Alternativen 7 und 8: Medizinstudium in Tschechien oder Polen

In beiden ländern entscheiden meist Zulassungstests Bio, Chemie, Physik, sowie Einzelnoten im Abi über eine Aufnahme. Man kann komplett in Englisch studieren. Die Chancen auf einen Studienplatz sind derzeit noch recht gut. Leider sind die Studiengebühren auch hier recht hoch – rund 10.000 Euro pro Jahr.

Die neuen europäischen Mitgliedsstaaten der EU sind oft vielversprechend. An einzelnen Unis werden komplett englischsprachige Studiengänge angeboten. Die Studiengebühren liegen bei ca. 3000 bis 7000 Euro pro Jahr. Man spart aber in diesen Ländern bei den Lebenshaltungskosten.

Hier ein paar Beispiele für attraktive Studienländer in Osteuropa:
Lettland, Litauen, Kroatien, Estland, Rumänien, Slowakei.

Weitere Infos gibt es auf Anfrage auf www.studieren-medizin.de oder auch auf http://www.facebook.com/studierenmedizin