TV-EDU Ep. 189 – Medizinstudium: Alternative Österreich? – Studienberatung2go!

Für das Medizinstudium zu den Nachbarn nach Österreich?

Wie ihr wisst, ist ein Studienplatz für Humanmedizin so was von begehrt, dass es da natürlich jede Menge Überlegungen gibt, wie man an einen Studienplatz kommt. Heute schrieb mir Manuel: Liebe Janine, ich habe gehört, dass man in Österreich Medizin studieren kann und es dort keinen NC gibt. Stimmt das?

Antwort von Studienberater Janine

Stimmt! Abeeeer…so ganz einfach ist es dann doch nicht. Denn in Österreich ist ein Aufnahmetest für Medizin, der so genannte MedAT die Hürde, die du schaffen musst. Du kannst dich für den Test an einer der vier österreichischen Medizinhochschulen anmelden. Die schriftliche Anmeldung muss im März Online erfolgen. Der Test findet dann im Juli statt. Er allein entscheidet, ob du aufgenommen wirst oder nicht. 20 Prozent der österreichischen Medizinstudienplätze sind für Europäer reserviert. Die Uni Wien hat insgesamt etwa 740 Studienplätze, auf die sich im Jahr 2016 mehr als 7500 Leute beworben haben.

Du siehst, es gibt zwar keinen NC, aber so einfach wird es dann doch nicht. Willst du mehr erfahren, besuche einfach eines unserer Medizinseminare, die wir regelmäßig im westfälischen Rheine anbieten und informiere dich auf unserer Website www.studieren-medizin.de.

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TV-EDU Ep. 181 – Teilstudienplatz Medizin, was ist das? – Studienberatung2go!

http://studieren-medizin.de
http://edu-institut.de

Gestern rief mich Lars an und fragte, was denn ein „Teilstudienplatz“ ist. Ein Teil eines Studienplatzes, quasi die Hälfte oder so? Nein, nicht wirklich.

Das, was jetzt kommt, betrifft nur diejenigen, die sich um ein Medizin-/Humanmedizinstudium in Deutschland bewerben wollen. Ihr wisst ja sicherlich, dass es für Humanmedizin immer viel mehr Bewerber als Studienplätze gibt. Daher gibt es hier ein sehr kompliziertes Auswahlverfahren mit mehreren Möglichkeiten, die Chance auf einen Studienplatz zu beeinflussen. Zu diesem Thema bieten wir übrigens ein schickes Seminar in Rheine an .
Aber nun zu den Teilstudienplätzen. Und jetzt wird es kompliziert: Ein Medizinstudium ist in drei Abschnitte unterteilt. Der erste Teil dreht sich bei den meisten Unis zunächst um die Vermittlung von naturwissenschaftlichen Kenntnissen. Dieser Abschnitt heißt „Vorklinik“ und wird mit dem berühmtberüchtigten „Physikum“ abgeschlossen. In diesem Teil brechen erfahrungsgemäß einige Studenten das Studium wieder ab. – Warum auch immer.
Ähnlich wie beim Fußball bieten die Unis Göttingen und Marburg eine Art „Reservebank“ an. Auf dieser sitzen quasi Ersatzspieler, die die Spieler ersetzen, die vom Feld gehen – also das Studium in den ersten vier Semestern abbrechen. Diese Plätze auf der Reservebank werden als Teilstudienplätze bezeichnet. Diejenigen, die einen Teilstudienplatz haben, studieren gemeinsam mit den regulären Medizinstudenten zusammen. Sollten sie es aber nicht schaffen, in den ersten vier Semestern auf einen freiwerden Platz zu wechseln, endet das Studium.
Die Teilstudienplätze werden ausgelost unter denen, die sich bei Hochschulstart beworben haben und denen es egal ist, an welche Unis sie zum Studium geschickt werden. Voraussetzung ist die Teilnahme an der Auswahl nach Wartezeit. Die Verlosung findet ganz am Ende aller Auswahlverfahren statt, meist im Oktober.
Noch wichtig: Während jemand auf einem Teilstudienplatz studiert, bekommt er die Zeit dennoch als Wartezeit angerechnet.
Irgendwie verrückt, oder? Aber es ist wie es ist. In unserem Medizinseminar erklären wir das ausführlich und zeigen euch Strategien auf, mit denen ihr möglicherweise an einen Studienplatz kommt.

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TV-EDU Ep. 162 – Unterschiedliche NC’s im Nachrückverfahren, im selben Semester? – Studienberatung2go!

Heute eine Frage, die einige Leute uns immer wieder stellen: Wieso gibt es an einer Hochschule zum gleichen Studiengang unterschiedliche NC´s im gleichen Semester?

Tja, das ist gar nicht so leicht zu erklären. Ich versuche es trotzdem. Also, wenn ihr euch um einen Studienplatz bewerbt, bei dem es mehr Bewerber als Plätze gibt, wird von der Hochschule ein Auswahlverfahren durchgeführt. Zunächst müsst du dich fristgerecht dafür bewerben. Der Termin für das Wintersemester ist in den meisten Fällen der 15. Juli. Nachdem die Hochschule nun von dir die Durchschnittsnote und eventuelle Wartezeit hat, beginnt dort das Auswahlverfahren.
Und zwar zunächst das so genannte Hauptverfahren. Darin werden alle Bewerber nach Noten und Wartezeiten sortiert, dann abgezählt und die Note oder Wartezeit des Letzten aus der Rangfolge wird veröffentlicht. So weit, so gut. Die „Auserwählten“ werden angeschrieben. Der Rest bekommt eine Absage.
Jetzt passiert aber folgendes: Da man sich zeitgleich an mehreren Hochschulen bewerben kann, ist es sehr wahrscheinlich, dass jemand mit einer guten Abinote von mehreren Hochschulen eine Zusage erhält. Mit der Zusage wird demjenigen ein Termin mitgeteilt, bis wann er sich an der Hochschule einschreiben muss. Hat er sich für eine Hochschule entschieden, braucht er sich bei den anderen nicht abmelden. So bald er sich bis zur genannten Frist nicht gemeldet hat, wird sein Platz wieder neu vergeben. Und da beginnen die Nachrückverfahren. Nun werden die nächsten aus der Rangfolge angeschrieben, die zunächst eine Absage erhalten haben. Dadurch verschiebt sich logischerweise auch der NC weiter nach unten.

Aus diesem Grund ist es wichtig, dass ihr euch nicht nur die NC´s , sondern auch das Datum anseht. Meist ziehen sich die Nachrückverfahren bis kurz vor Studienbeginn hin und können den NC noch stark verändern. Beispiel Uni Münster: Anfang August letzten Jahres lag der NC für Anglistik im Hauptverfahren bei 1,5. Nach Abschluss aller Nachrückverfahren bei 2,8!
Mehr dazu findet ihr auf unserer Website www.auswahlgrenzen.de

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TV-EDU Ep. 138 – NC-frei Psychologie studieren mit Leonard an der Medizinischen Hochschule Brandenburg

Erfahrungsbericht zum Psychologie-Studium

Zugangsvoraussetzungen: die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder ein berufsqualifizierender Hochschulabschluss
Dauer: 3 Jahre
Sprache: Deutsch

MENSCH IM MITTELPUNKT

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) bietet mit ihrem Bachelorstudiengang Psychologie (B.Sc.) ein praxisnahes Studium, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Sie widmet sich der Vermittlung von wissenschaftsbasiertem Wissen und aller für den psychologischen Beruf erforderlichen Kompetenzen und Fähigkeiten. Hierbei gilt: Psychologische Tätigkeit ist untrennbar mit den kommunikativen Kompetenzen der Gesprächsführung, Teamarbeit und Selbstreflexion verbunden. Auf deren Vermittlung legen wir während des gesamten Studiums großen Wert, was in dieser Form deutschlandweit einmalig ist. Eine Besonderheit stellt dabei der integrierte Kliniktag dar, der den Studierenden Gelegenheit gibt, den Alltag und das Zusammenwirken von Psychologen, Ärzten, Pflegenden und weiteren gesundheitlichen Berufsgruppen kennenzulernen sowie psychologische Handlungs- und psychotherapeutische Basiskompetenzen einzuüben und zu reflektieren.

NÄHE ZUR PRAXIS UND ZUM PATIENTEN

Die Studierenden erwerben an der MHB ein fundiertes und breites Wissen sowohl in den neurobiologischen, kognitiven, emotionalen, sozialen und differentiellen Ansätzen der Psychologie als auch in der psychologischen Diagnostik und wissenschaftlichen Methodenlehre. Sie lernen, Forschungsergebnisse des Fachs einzuschätzen und zu bewerten sowie ein methodisch gesichertes Verständnis für Problemstellungen der Forschung zu entwickeln. In kleinen Gruppen mit persönlicher Betreuung und intensivem Austausch entwickeln die Studierenden anhand von Patientengeschichten theoretische und anwendungsbezogene Lernziele, die sie sich unter Einbeziehung von Inhalten aus Vorlesungen, Seminaren und Literaturquellen selbst erschließen. Zudem wird das auf konkreten Fällen basierende Problemorientierte Lernen (POL) vermittelt. So garantieren wir von Anfang an Nähe zur Praxis und zum Patienten.

Der Bachelorstudiengang Psychologie (B.Sc.) bietet eine fundierte Ausbildung, die den Bedürfnissen der Patienten entspricht und die den Herausforderungen der zukünftigen Gesundheitsversorgung gerecht wird. Psychologen von morgen werden so schon heute fachlich und menschlich auf ihre spätere berufliche Praxis vorbereitet, um eine herausragende Patientenversorgung und psychologische Betreuung zu sichern. In Brandenburg. Und darüber hinaus.

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